Berlin, 17.03.2017

PM 01/17 Gemeinnütziges Engagement stärkt Kinder.

Die Stiftungen Bündnis Mensch & Tier und SelbstWertGefühl schaffen neue Horizonte für Kinder

Die Stiftung Bündnis Mensch & Tier und die Stiftung SelbstWertGefühl engagieren sich in einem wunderbaren Projekt für Kinder & Tiere. „Wir laden alle Kinder zwischen 7 und 11 Jahren ein sich für unsere Forschungsexpedition am 20. Mai zu bewerben.“ sagt Dr. Carola Otterstedt, Vorstand der Stiftung Bündnis Mensch & Tier.

Die Förderung der beiden Stiftungen ermöglicht Kindern kostenfrei an der Forschungsexpedition der Begegnungshöfe teilzunehmen und in die Welt der Tiere einzutauchen. „Einen Tag lang beobachten die Kinder Tiere, stellen Fragen, suchen Antworten, gestalten Forscherkonferenzen und erleben Schafe, Hühner, Pferde und andere Tiere im direkten Kontakt.“ erzählt die Leiterin des Netzwerks Begegnungshöfe, Dr. Claudia Laurien-Kehnen. Dank des gemeinnützigen Engagements der Stiftungen können so Kinder einen Tag die Welt der Tiere und der Forschung erleben. 

Die Stiftung Bündnis Mensch & Tier ist seit 2009 bekannt für einen wissenschaftsbasierten und präventiven Tierschutz. „Wir bauen Brücken zwischen Wissenschaft und Praxis, unterstützen die zertifizierten Begegnungshöfe, die Jung & Alt die Möglichkeit geben, im direkten Kontakt Heim- und Nutztiere zu erleben.“ so Carola Otterstedt. „Viele Menschen machen sich heute Gedanken, wie Tiere artgemäß gehalten werden können und woher unsere Nahrungsmittel kommen. Wir wollen Kindern die Möglichkeit geben, über Beobachtung und Beziehung, die Bedürfnisse von Tieren zu erforschen. Wir freuen uns sehr seit 3 Jahren die Stiftung SelbstWertGefühl als verlässlichen Kooperationspartner an unserer Seite zu haben.“

Die Stiftung SelbstWertGefühl unterstützt Projekte, in denen Kinder ihr Selbstwertgefühl stärken können. In der Forschungsexpedition können Kinder zum Beispiel erleben, dass es sich lohnt Fragen zu stellen, nach Antworten und Lösungen zu suchen, sein eigenes Handeln auch wert zu schätzen. 

Ohne das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiter der Stiftung Bündnis Mensch & Tier und der Stiftung SelbstWertGefühl würden die jährlichen Forschungsexpeditionen für die Kinder nicht stattfinden können. Viel Arbeit liegt auch in diesem Jahr wieder vor der Jury, die die zahlreichen Bewerbungen der Kinder mit Freude lesen werden. „Wir freuen uns jedes Jahr auf die wunderbaren Bilder, die die Kinder uns zusenden.“ so Claudia Laurien-Kehnen. 

Die Forschungsexpedition findet in diesem Jahr auf folgenden Begegnungshöfen statt:

  • Tomtes Hof; 26506 Norden (NI)
  • Stadtteilfarm Huchting; 28259 Bremen (HB)
  • Lamahausen; 36115 Hilders/Oberrupsroth (HE)
  • Hof in der Espe; 45529 Hattingen (NRW)
  • Häuslemaier Hof, 79256 Buchenbach (BW)
  • Lamabergland; 4574 Vorderstoder (Österreich)

Kinder können sich bis zum 3. Mai 2017 bei der Stiftung Bündnis Mensch & Tier bewerben.

Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns nach Erscheinen eines Artikels eine pdf-Datei des Artikels per Mail zusenden könnten.

Mehr Infos und Bewerbungsunterlagen

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Kontakt:
Dr. Carola Otterstedt
Am Jürgens Holz 24 
D - 28355 Bremen
 

T. 0049 (0) 421 – 2080 4081 
otterstedt@buendnis-mensch-und-tier.de
www.buendnis-mensch-und-tier.de 
www.begegnungshoefe.de


Berlin, 09.02.2016

PM 01/16 Kinder für die neuen Expeditionsteams 2016 gesucht.

Nach der erfolgreichen Expedition im letzten Jahr sucht die Stiftung Bündnis Mensch & Tier Forscher im Alter zwischen 8 und 11 Jahren. 

Für die Forschungsexpedition 2016 sucht die Stiftung Bündnis Mensch & Tier Kinder im Alter zwischen 8 und 11 Jahren. Einen Tag werden die Kinder auf den Begegnungshöfen der Stiftung im Rahmen einer Forschungsreise das Leben von Heim-, Nutz- und Wildtieren erkunden.

 Am Samstag, den 23. April 2016 werden die Kinder als Mitglied eines Expeditionsteams u.a. in der Rolle des Proviantmeisters, des Zeitmessers, des Kartenlesers oder des Expeditionsreporters auf den Höfen der Stiftung den Alltag, die Sprache und das Sozialleben von Meerschweinchen, Schafen, Pferden, Lamas vielen anderen spannenden Tieren erforschen. In der Begegnung mit der Natur, im Dialog mit den Tieren und in der Verantwortung für Forschungsaufgaben entdecken die Kinder an diesem Tag ihre eigenen Talente und erfahren Bestätigung in ihrem Handeln. 

Die qualifizierten Begegnungshöfe der Stiftung Bündnis Mensch & Tier sind Vorreiter für artgemäße Tierhaltung und bieten Programme, in denen Kinder und Erwachsene mit Tieren in Kontakt kommen können. Folgende unserer Begegnungshöfe in Deutschland und Österreich beteiligen sich am 23. April 2016 an dem Projekt „Forschungsexpedition“:

  • Menschen brauchen Tiere (München, Bayern)
  • Häuslemaierhof (Buchenbach b. Freiburg, Baden-Württemberg)
  • Stadtteilfarm Huchting (Bremen)
  • Lamahausen (Nähe Fulda, Hessen)
  • Tomtes Hof (Norden, Niedersachsen)
  • Hof In der Espe (Hattingen, Nordrhein-Westfalen)
  • Lama-Bergland (Vorderstoder, Oberösterreich)

Kinder können sich bis zum 31. März 2016 bei der Stiftung Bündnis Mensch & Tier bewerben.

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Mehr Infos und Bewerbungsunterlagen

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Kontakt:
Dr. Carola Otterstedt
Am Jürgens Holz 24 
D - 28355 Bremen
 

T. 0049 (0) 421 – 2080 4081 
otterstedt@buendnis-mensch-und-tier.de
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Berlin, 04.04.2015

PM 03/15 Das Huhn wurde zum Haustier des Jahres 2016 gewählt

Die Stiftung Bündnis Mensch & Tier gibt zum Welttierschutztag, am 4. Oktober 2015, die Wahl das HUHN als Haustier des Jahres 2016 bekannt. 

Warum braucht es ein Haustier des Jahres?
Haustiere sind domestizierte Tiere, wie Heim- und Nutztiere. Die Stiftung Bündnis Mensch & Tier möchte mit der Kampagne zum Haustier des Jahres auf die Bedürfnisse, die Lebensbedingungen, den Stellenwert der Haustiere in der Gesellschaft sowie neue Wege im Miteinander von Mensch & Tier aufmerksam machen. „Es geht dabei nicht nur um das Tier oder die Tierhaltung“, so Dr. Carola Otterstedt, Vorstand der Stiftung Bündnis Mensch & Tier „vielmehr auch um die Mensch-Tier-Beziehung. In welcher Form tragen wir heute die Verantwortung für jene Tiere, die wir in unserer Obhut halten? Wie werden wir dem Tier und damit auch uns Menschen in der Beziehung zu dem Tier gerecht?“ Die Stiftung Bündnis Mensch & Tier hat ganz bewusst sich den heimischen Heim- und Nutztiere angenommen. Die Kampagne Haustier des Jahres wird in Veranstaltungen umgesetzt von Experten, Vereinen und Organisationen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.

Warum wurde das Huhn zum Haustier des Jahres 2016 gewählt?
Otterstedt: „Wir wollen darauf aufmerksam machen, welchen Wert das Huhn über alle nationalen und kulturellen Grenzen hinaus für Menschen besitzt. Die Vielfalt unserer Veranstaltungen im nächsten Jahr zeigt auch die Vielfalt des Haustieres HUHN und bietet zahlreiche Impulse der Art und dem Individuum Huhn ganz neu zu begegnen. Das scheinbar Bekannte, Normale wird zum Land des Entdeckens.“ sagt Otterstedt. „Haustiere - wie z.B. Hühner - sind um uns herum, aber wir nehmen sie heute oft nur noch sehr eingeschränkt wahr: als Hühnerschenkel auf unserem Teller, als Ei aus dem Supermarkt, als Idylle im Bilderbuch oder im Hochglanz-Magazin. Wie leben Hühner heute und welche Bedürfnisse haben sie wirklich?“ Fragen, die die Stiftung Bündnis Mensch & Tier in gut verständlichen Texten, Filmen, Aktionen und Veranstaltungen im Jahr 2016 beantwortet.

Wie wird das Haustier des Jahres gewählt? 
Die Wahl der Haustierart geschieht durch die Mitglieder des Netzwerks Begegnungshöfe der Stiftung Bündnis Mensch & Tier in Abstimmung mit den wissenschaftlichen und Fach-Arbeitskreisen sowie den Gremien der Stiftung. Die Haustierart des kommenden Jahres wird jeweils am Welttierschutztag (4.10.) des Vorjahres über die Presse verkündet.

Hühner leben auf dem Bauernhof
„Leider nur sehr wenige Hühner leben auf einem Bauernhof.“ sagt Carola Otterstedt, die ein Projekt entwickelt hat, wie Schüler selber erfahren können, was es bedeutet die unterschiedlichen Haltungssysteme von Hühnern zu erleben. Wie fühlt man sich in einer Käfig-Kleingruppe oder in Bodenhaltung? Wie verändert sich das soziale Miteinander, wenn man unter beengten Bedingungen leben muss? Info

Der Weg zum Huhn
Mit zunehmenden Bewusstsein für die Bedürfnisse von Tieren und Dank Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung und anderer wissenschaftlicher Disziplinen, steigt in der Gesellschaft wie auch bei Tierhaltern das Interesse an einer artgemäßen Haltung und einem tiergerechten Einsatz von Heim- und Nutztieren. Die Stiftung hat zum Haustier des Jahres 2016 auf Ihrer Homepage Informationen zusammengestellt, wie artgemäße Hühnerhaltung heute aussieht, wieviel eine private Hühnerhaltung kostet und tiergerecht umgesetzt werden kann. Workshops und Seminare ergänzen im Jahr 2016 das Angebot und helfen Interessierten sich gut vorzubereiten mit Hühnern zusammenzuleben.

Das Du im Huhn entdecken
„Wir möchten, dass die Menschen im nächsten Jahr Hühner für sich neu entdecken. Das heißt nicht, dass jeder sich Hühner nach Hause holen soll. Auf unseren Begegnungshöfen bieten wir Kontakte mit Hühnern an, zeigen, wie man Beziehung zu ihnen aufbauen kann.“ erzählt Carola Otterstedt. Doch alles nur Hühnerkuscheln? „Nein“, so Otterstedt, „wir wollen deutlich mehr: Die Stiftung steht für gelebte Beziehung zwischen Mensch und Tier. Vor einer Woche hat ein Landwirt beobachtet, wie ich mit Hühnern über einen Hindernisparcour ging. Er hatte diese Art der Kommunikation mit Tieren nie erlebt und sagte beim Abschied: „Heute habe ich das erste Mal ein Huhn wirklich wahrgenommen!“ Das Huhn, mit dem man kommuniziert, bleibt nicht mehr Objekt, wird zum Individuum. Als Stiftung möchten wir den Menschen die Möglichkeit geben, Hühner nicht allein auf dem Grill sondern auch in Beziehung zu erleben. Das Huhn nicht vom Lebensmittel zum Kuschelhuhn, aber vom Objekt zu Persönlichkeit und damit zu einer besseren Entscheidungsfindung: Wie wollen wir heute Tier halten und mit ihnen leben?“

Filmtipp: Das Du im Huhn - ein Film von Werner Krüper wurde extra für das Haustier des Jahres 2016 produziert und zeigt, wie Menschen unterschiedlicher Kontinente dem Huhn begegnen und welchen Wert das Huhn für die Gesellschaft aber eben auch für jeden einzelnen Menschen in seinen Erinnerungen besitzt. 

Die Kinder gehen voran im Jahr des HUHNs
Wir starten bereits in diesem Jahr den großen bundesweiten Mal-Wettbewerb für Schüler der 2. Klassen. Die Klassen sind aufgerufen ihre Bilder an die Stiftung zu senden. Infos und Bewerbungsunterlagen. Einsendeschluss: 30. November 2015. Wir freuen uns über Bekanntmachung des Malwettbewerbs, damit viele Schulklassen sich beteiligen können. Der Malwettbewerb wird durch unseren Hauptförderer, der Firma Schleich, unterstützt.

Auf der Homepage der Stiftung Bündnis Mensch & Tier finden Sie viele weitere interessante Informationen und Aktionen rund um das Haustier des Jahres 2016.

Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns nach Erscheinen eines Artikels eine pdf-Datei des Artikels per Mail zusenden könnten.

Kontakt:
Dr. Carola Otterstedt
Am Jürgens Holz 24 
D - 28355 Bremen 
T. 0049 (0) 421 – 2080 4081 
otterstedt@buendnis-mensch-und-tier.de
www.buendnis-mensch-und-tier.de 
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Berlin, 20.04.2015

PM 02/15 Mit 80 Kindern in die Welt der Tiere

Mit einem großen Schritt in die Welt der Forschung. Am Samstag, 18. April war es soweit. Kinder überall in Deutschland und Österreich machten einen großen Schritt über eine Grenze und betraten die Welt der Forschung.

Eine länderübergreifende Forschungsexpedition Die Stiftung Bündnis Mensch & Tier hat 80 Kinder eingeladen, in Deutschland und Österreich mit auf eine Forschungsexpedition in die Welt der Tiere zu kommen. Über 80 Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren haben sich für die Aufnahme in die Expeditionsteams beworben. „Für die Bewerbung malten uns die Kinder wunderbare Bilder über ihre Beziehung zu Tieren“ schwärmt Dr. Carola Otterstedt, Vorstand der Stiftung Bündnis Mensch & Tier. Am Samstag, den 18.4.2015, haben zertifizierten Begegnungshöfe der Stiftung Bündnis Mensch & Tier in Deutschland und Österreich an der Expedition teilgenommen.

Vorbildliche Beziehung zum Tier Die Begegnungshöfe haben sich auf Grund ihrer vorbildlich artgemäßen Tierhaltung und ihren tiergerechten Einsatz mit heimischen Heim- und Nutztieren besonders qualifiziert. Die zertifizierten Begegnungshöfe stehen in Deutschland für eine hohe Qualität in der tiergestützten Begleitung von Kindern. Ihre Angebote werden von Fachkräften geleitet und legen einen besonderen Wert auf den achtsamen Umgang und den Aufbau einer Beziehung zwischen Mensch und Tier.

Forscher auf der Hühnerstange Das Expeditionsteam des Bremer Begegnungshofes "Stadtteilfarm Huchting" hat mit Fernrohren, Becherlupen, Papier und Bleistift ausgestattet das Basislager verlassen. Neugierige Hühner hatten bereits das Basislager aufgesucht. Nun wollen die Kinder das Haus der Hühner erforschen. Da fällt plötzlich der Begriff Hühnerstange – und alle fragen sich: „Wie ist das eigentlich so auf der Hühnerstange?“. Ein Experiment muss her: ein Balken wird herangeschleppt und alle Forscher probieren es sofort aus: Forscher auf der Stange. Fazit der Kinder: „Es ist gar nicht so einfach, die Balance zu halten. Toll, wie die Hühner das machen!“ (Bild 1)

Können Schnecken gehen? Die Biologin und Leiterin des niedersächsischen Begegnungshofes „Tiere helfen“, Cornelia Drees, lässt die Kinder mit Lupe und Mikroskop Schnecken erforschen. Welche Gangart haben eigentlich Schnecken? Diese Frage beschäftigt die Kinder und sie sind sich nach dem Beobachten alle einig: „Schnecken saug-schleimen!“ (Bild 2)

Auf das Tier neugierig sein „Wir wollten neugierige Kinder in die Expeditionsteams einladen,“ sagt Dr. Claudia Laurien-Kehnen, Biologin und Leiterin des Netzwerks Begegnungshöfe. „Die Kinder haben uns in ihren Bewerbungen kluge und witzige Fragen rund ums Tier geschickt.“ Die Fragen der Kinder haben die Leiter der Begegnungshöfe kindgerecht beantwortet und die Stiftung hat diese auf der Homepage www.begegnungshoefe.de präsentiert. „Eine wunderbare Möglichkeit zu erfahren, was Kinder wirklich bewegt.“

Wissen aufspüren Jedes Kind erhielt während der Expedition seine eigene Forschungsaufgabe. Die Kinder haben eifrig die Welt der Tier beobachtet, erforscht und dokumentiert. Larissa beobachtete auf dem Häuslemaierhof im Schwarzwald das Verhalten des Hundes beim Wassertrinken. Wie bewegt der Hund seine Zunge, damit er möglichst viel Wasser aufnehmen kann? Und wie viele Fliegen trägt Kuh Annabell auf ihrem Fell? (Bild 3)

In das Ei hineinhorchen Auf dem niederösterreichischen Begegnungshof „Lama-Bergland“ begegnen die Kinder den vom Aussterben bedrohten Barthühnern. Eine ganz besondere, zu schützende Hühnerrasse, die hier oben auf dem Hof in den Bergen lebt. Die klitzekleinen Eier faszinieren die Kinder. „Warum sind die Eier so klein?“, fragen die Kinder. „Die Hühner sind noch sehr jung und üben erst noch das Eierlegen“, erklärt Elisabeth Nieskens, die Leiterin des Hofes. Einer der kleinen Forscher wiegt das Ei in seinen Händen und meint: „Das ist ganz leicht. Das ist leer!“ Alle sind ganz gespannt, als das Ei geöffnet wird. Tatsächlich, das Ei ist leer. (Bild 4)

Die Sprache der Tiere entdecken In Lamahausen, dem hessischen Begegnungshof, konnten die Kinder nicht nur die Sprache der Lamas beobachten. Die kleinen Forscher konnten im Selbstversuch ausprobieren, wie sie mit Hunden sprechen können. „Wenn ich mit dem Hund spreche, dann mag er mir folgen.“ Ein spannender Weg durch die Welt der Tiere auf dem Begegnungshof in der Rhön. (Bild 5)

Kaninchens Liebe zum hellen weichen Grün Auf dem ostfriesischen Begegnungshof Tomtes Hof sammelten die kleinen Forscher verschiedene Gräser und Kräuter. Was würden die Kaninchen besonders gerne fressen? Jeder der Forscher beobachtete ein Tierindividuum und dann wurde in der Konferenz die Forschungsergebnisse besprochen: Die Kaninchen lieben lange, weiche, eher hellgrüne Gräser. Brennnesseln und Taubnesseln rühren sie nicht an. Spitz- und Breitwegerich werden nur mäßig gefressen, ebenso wie Wiesenkerbel und Giersch. Kürzere, dunklere, härtere Gräser meiden die Kaninchen. Klar, dass die Beobachtungen während der Forschungsexpedition auch dokumentiert werden. (Bild 6)

Nachhaltig wirkende Expedition Der Tag der Expedition ist ein erlebnisreicher Tag für die Kinder – und für die Veranstalter. „Wir möchten Kindern nicht nur ein schönes Erlebnis mit Tieren ermöglichen“ so Dr. Carola Otterstedt, „während des Tages haben die Kinder immer wieder alleine oder auch in Teams Aufgaben übernommen. Zu erleben, dass man diese Aufgaben gut meistern kann, Dinge entdeckt und dafür auch Anerkennung erhält, das motiviert und stärkt das Selbstwertgefühl.“

Daher ist die Stiftung Bündnis Mensch & Tier besonders glücklich darüber, dass sich die Stiftung Selbstwertgefühl als Förderer die Forschungsexpedition unterstützt. Die Stiftung Selbstwertgefühl engagiert sich für Projekte, die sich speziell für die Stärkung des Selbstwertgefühls bei Kindern einsetzen. „Wir möchten auch in den nächsten Jahren weitere Forschungsexpeditionen für Kinder anbieten“ unterstreicht Dr. Claudia Laurien-Kehnen „und möchten mit diesem Projekt wichtige Impulse für Kinder und ihr Selbstwertgefühl geben, Neugierde anregen und die Beziehung der Kinder zu den Tieren stärken.“

Wertschätzung Eine schöne Erinnerung an den Tag und ein Zeichen der Wertschätzung seines Forschereinsatzes war die wunderschöne Urkunde, die jedes Kind am Ende erhält. (Bild 7)

Wir haben für Ihre Redaktion einen Text und Fotos vorbereitet und würden uns sehr freuen, wenn Sie über dieses interessante Kind-Tier-Projekt berichten mögen. Hochauflösende Bilder erhalten Sie selbstverständlich von uns. 

Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns nach Erscheinen eines Artikels eine pdf-Datei des Artikels per Mail zusenden könnten.

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Dr. Carola Otterstedt
Am Jürgens Holz 24
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Berlin,  04.02.2015

PM 01/15 Kinder für Forschungsexpedition gesucht

Bayern/ Baden-Württemberg/ Bremen/ Hessen/ Niedersachsen/ Oberösterreich

Für eine Forschungsexpedition in die Welt der Tiere am 18.04.2015 sucht die Stiftung Bündnis Mensch & Tier Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren, die für einen Tag auf den Begegnungshöfen der Stiftung im Rahmen einer Forschungsreise das Leben von Heim-, Nutz- und Wildtieren erkunden möchten.

Am Samstag, den 18. April 2015 werden die Kinder als Mitglied eines Expeditionsteams u.a. in der Rolle des Proviantmeisters, des Zeitmessers, des Kartenlesers oder des Expeditionsreporters auf den Höfen der Stiftung den Alltag, die Sprache und das Sozialleben von Meerschweinchen, Schafen, Pferden, Lamas vielen anderen spannenden Tieren erforschen. In der Begegnung mit der Natur, im Dialog mit den Tieren und in der Verantwortung für Forschungsaufgaben entdecken die Kinder an diesem Tag ihre eigenen Talente und erfahren Bestätigung in ihrem Handeln.

Die qualifizierten Begegnungshöfe der Stiftung Bündnis Mensch & Tier sind Vorreiter für artgemäße Tierhaltung und bieten Programme, in denen Kinder und Erwachsene mit Tieren in Kontakt kommen können. Folgende unserer Begegnungshöfe in Deutschland und Österreich beteiligen sich am 18. April 2015 an dem Projekt „Forschungsexpedition“:

  • Häuslemaierhof (Buchenbach b. Freiburg, Baden-Württemberg)
  • Menschen brauchen Tiere (München, Bayern)
  • Lamahausen (Nähe Fulda, Hessen)
  • Stadtteilfarm Huchting (Bremen)
  • Tiere helfen (Worpswede b. Bremen)
  • Tomtes Hof (Norden, Niedersachsen)
  • Lama-Bergland (Vorderstoder, Oberösterreich)

Kinder können sich zwischen dem 10. und 22. Februar 2015 bei der Stiftung Bündnis Mensch & Tier bewerben. Bewerbungsunterlagen unter www.begegnungshoefe.de

Dank der Förderung durch die Stiftung SelbstWertGefühl, die sich mit Projekten für Kinder in unserer Gesellschaft engagiert, entstehen für die Kinder keine Kosten.

Text als PDF.


Kontakt:
Dr. Carola Otterstedt
Am Jürgens Holz 24
D - 28355 Bremen
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Berlin, 11.11.2014

PM 01/14 Netzwerk Begegnungshöfe - Unsere neue Homepage ist online

Seit dem 11.11.2014 präsentiert sich das Netzwerk Begegnungshöfe mit einer neuen Homepage. Hier finden Sie zahlreiche Informationen rund um das Netzwerk - die Begegnungshöfe, unser Leitbild und unsere Angebote. www.begegnungshoefe.de

Das Netzwerk Begegnungshöfe ist seit 2008 Vorreiter für die Qualitätsentwicklung im Bereich Mensch-Tier-Begegnung. Die Mitglieder des Netzwerks Begegnungshöfe haben 2011 die Qualitätsstandards weiter erhöht und geben damit einen wichtigen Impuls für den Schutz von Mensch und Tier im Bereich professionelle Mensch-Tier-Begegnung. 

Haben Sie Fragen zu unserem Netzwerk, sprechen Sie uns an: 


Kontakt: Claudia Laurien-Kehnen, Stiftung Bündnis Mensch und Tier
Telefon +49 (0)30 206 216 54
clk(at)buendnis-mensch-und-tier.de


Die Stiftung Bündnis Mensch & Tier unterstützt die nachhaltige Förderung der Mensch-Tier-Beziehung auf der Grundlage der artgemäßen Tierhaltung und des tiergerechten und respektvollen Umgangs mit dem Individuum Tier. Das Ziel des Stiftungsengagements ist eine nachhaltige Entwicklungsförderung der verbesserten Beziehung zwischen Mensch und Tier im Sinne einer zukunftsweisenden Veränderung in der Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt. Die Stiftung erreicht ihre Ziele unter anderem durch die Förderung des interdisziplinären wissenschaftlichen Dialogs, der Förderung von Begegnungsstätten für Mensch & Tier, einem differenzierten Beratungs- und Weiterbildungsangebotes sowie dem Aufbau einer Fachbibliothek und eines Dokumentationszentrums. www.buendnis-mensch-und-tier.de